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Abschreibung   Berücksichtigung der technisch und betriebswirtschaftlich bedingten allmählichen Wertverminderung von bilanzierten Anlagen durch Herabsetzen des Buchwertes zulasten der Jahresrechnung. Forderungen gegenüber zahlungsunfähig gewordenen Schuldnern werden ebenfalls abgeschrieben.
AHV-Ersatzrente Temporäre Rente, die von der Vorsorgeeinrichtung zwischen dem Altersrücktritt und dem Bezug der AHV-Rente gewährt wird.
Aktie Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Unternehmung (Aktiengesellschaft) verkörpert. Die Aktie ist ein Sachwert und ein Teil des Eigenkapitals einer Aktiengesellschaft. Ihr Ertrag und Marktwert (Börsenkurs) richten sich somit nach der wirtschaftlichen Ertragskraft der betreffenden Unternehmung und können erheblichen Kursschwankungen unterworfen sein.
Aktienindex Kennziffer zur Beobachtung der Kursentwicklung der Aktien oder einzelner Aktiengruppen an der Börse (z.B. Swiss Market Index, Swiss Performance Index, S&P 500, Nikkei 225 usw.).
Aktiven In der Bilanz aufgeführte Vermögenswerte einer Unternehmung.
Alternative Anlagen Kapitalanlagen, die nicht den traditionellen Anlageklassen wie Aktien, Obligationen oder Geldmarktprodukten zugeordnet werden können. Alternative Anlagen weisen geringe Korrelationen zu den Aktien- und Anleihenmärkten auf. Sie eignen sich darum hervorragend für Investoren die ihr Portfolio diversifizieren möchten. Beispiele: Private Equity, Hedge-Funds, Rohstoffe und Immobilien.
Altersguthaben Summe der angesammelten Altersgutschriften inkl. Freizügigkeitsleistungen und Zinsen.
Altersgutschriften Jährliche Gutschrift auf dem Alterskonto, die nach Alter gestaffelt und in Prozenten des koordinierten Lohnes bestimmt ist.
Amtlicher Wert Durch kantonale Schätzung festgelegter Wert einer Liegenschaft.
Anlagefonds Der Anlagefonds (auch Investmentfonds genannt) ist ein Vermögen, das aufgrund öffentlicher Werbung von den Anlegern zum Zweck der gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und von der Fondsleitung nach dem Grundsatz der Risikoverteilung für Rechnung der Anleger verwaltet wird.
Anlagepolitik Richtlinien, die bei der Anlage eines Vermögens nach den Erfordernissen der Sicherheit, Risikoverteilung, Werterhaltung, Gewinnerzielung und Rendite aufgestellt werden.
Anlagestiftung Zweck einer Anlagestiftung ist es, Vermögen von mehreren Personalvorsorgeeinrichtungen sicher und gewinnbringend im Rahmen der gesetzlichen Anlagerichtlinien anzulegen und zu verwalten.
Anleihe Gesamthaft in einem bestimmten Zeitpunkt aufgenommene, in der Regel festverzinsliche, mittel- oder langfristige Schuld, die in gleichartige Obligationen unterteilt ist.
Annuität Jährliche Aufwendung für Verzinsung und Tilgungsrate einer bestimmten Kapitalschuld. Bei jährlich gleich bleibenden Annuitäten erhöht sich die Tilgung um die eingesparten Zinsen auf dem bereits zurückbehaltenen Kapital (kumulative Tilgung).
Anspruchgruppe Anspruchgruppen (Shareholder) bezeichnen alle Gruppen und Individuen, die in irgendeiner Form von der Wert- und Schadschöpfung der Unternehmen betroffen sind (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten bzw. Partner, Kapitalgeber, Konkurrenten, Staat sowie die Öffentlichkeit). Im St. Galler Management Model bilden die Anspruchgruppen einen Teil der Managementlehre (Verfasser Rüegg Stürm).
Asset Allocation Gliederung eines Portefeuilles nach Währungen und Anlageinstrumenten.
Aufsichtsbehörde Die Aufsichtsbehörde ist gemäss BVG vorgesehen. Sie muss eine zentrale, kantonale Instanz sein, welche unter der Oberaufsicht des Bundesrates steht. Sie kann gewisse Aufgaben auch anderen Kantons- oder Gemeindeinstanzen übertragen. Die Aufsichtsbehörde ist kein Organ der Vorsorgeeinrichtung und hat nicht die Befugnis, eine Vertretung in der Vorsorgeeinrichtung oder Teilnahme an ihrer Verwaltung zu verlangen. Die Aufsichtsbehörde kann Weisungen erlassen, insbesondere betreffend die Vermögensverwaltung. Sie ist auch befugt, Klagen von Destinatären entgegenzunehmen, wenn die Organe der Vorsorgeeinrichtung willkürlich handeln.
Auskunftspflicht Pflicht der versichten Person, der Kasse alle Auskünfte zu erteilen, die für die korrekte Anwendung des Reglements erforderlich sind, wie Familienverhältnisse, gesetzliche oder vom Versicherten freiwillig übernommene Unterhaltspflichten, Gesundheitszustand.
Austrittsleistung Reglementarische Leistung, die einer versicherten Person gewährt wird, die aus der Personalvorsorgeeinrichtung austritt (auch "Freizügigkeitsleistung" genannt).
Autonome Kasse Selbstverwaltete Kasse, das heisst eine Institution mit eigener Organisation und Verwaltung.
Barwert Der Barwert in einem bestimmten Zeitpunkt entspricht dem Wert, der als verzinsliches Kapital vorhanden sein muss, um daraus später zu erwartende Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.
Baukredit Hypothekarisch sichergestellter Kredit zur Bezahlung eines Neu- oder Umbaus.
Baurecht Das Baurecht ist ein beschränktes dingliches Recht. Der Eigentümer/die Eigentümerin des Grundstückes verpflichtet sich Dritten gegenüber, sie auf seinem/ihrem Grundstück bauen zu lassen.
Beharrungszustand Eine Vorsorgeeinrichtung ist im relativen Beharrungszustand, wenn sich die Struktur des Versichertenbestandes durch Neuzugänge und Abgänge in Bezug auf Alter und Geschlecht im Laufe der Zeit nicht ändert. Die versicherten Bezugsgrössen (Lohn, Rente, Beiträge, usw.) dürfen dagegen variabel sein.
Beitragsprimat Wir sprechen von einer Vorsorgeeinrichtung mit Beitragsprimat, wenn die Beitragshöhe im Reglement festgelegt ist (in festen Frankenbeträgen oder in Prozenten einer Bezugsgrösse) und daraus die Höhe der einzelnen Vorsorgeleistungen ermittelt wird.
Beitragspflicht Pflicht, die vom Reglement vorgesehenen Beiträge zu leisten. In der Regel wird unter Beitrag ein wiederkehrender Beitrag verstanden.
Benchmark   "Messlatte", Referenzgrösse - z.B. ein Aktienindex oder der Kurs bzw. die Rendite einer repräsentativen Anleihensobligation - im Hinblick auf die Performance-Analyse eines Portefeuilles.
Betriebsrechnung (Erfolgsrechnung) Gegenüberstellung aller Aufwands- und Ertragsposten der Unternehmung für das abgelaufene Geschäftsjahr.
Bilanz   Periodische Gegenüberstellung sämtlicher Aktiven und Passiven an einem bestimmten Stichtag. Die Aktivseite der Bilanz gibt Aufschluss über die Verwendung der Mittel, während die Passivseite über die Beschaffung der Mittel orientiert.
Bluechip  Als Bluechip bezeichnet man umgangssprachlich Aktien von grossen und ertragsstrarken Unternehmen (z.B. Nestlé, Novartis, Roche, UBS, ABB, CS usw.).
Börse  Organisierter Markt für den Handel mit Vermögenswerten (Aktien, Obligationen usw.).
Bonität der Vorsorgeeinrichtung Bonität ist bei einer Vorsorgeeinrichtung dann gegeben, wenn Sicherheit, genügender Ertrag der Anlagen und eine angemessene Verteilung der Anlagerisiken sowie die Deckung des voraussehbaren Bedarfes an flüssigen Mitteln gewährleistet sind.
Buchgewinn
Buchverlust
Differenz, die sich aus der Höherbewertung oder dem Verkauf von Aktiven oder aus der Tieferbewertung von Passiven (z.B. von Rückstellungen) im Vergleich zu früheren Werten ergibt.
Buchwert 1. Wert, zu dem ein Aktivposten in der Bilanz aufgeführt ist (Bilanzwert). Falls der Buchwert kleiner ist als der effektiv bei einem Verkauf erzielbare Wert, entspricht die Differenz einer stillen Reserve.
BVG Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Obligatorische Mindestleistungen.
Cash flow Bezeichnung, unter welcher die von einem Unternehmen während eines bestimmten Zeitraumes, in der Regel während eines Geschäftsjahres, erarbeiteten Mittel verstanden werden. Dabei werden die liquiditätswirksamen Erträge sowie Aufwände (operativer Cash Flow), Investitions- und Deinvestitionstätigkeiten (Kauf/Verkauf von Maschinen usw.) sowie Führungstätigkeiten (Herausgabe/Rücknahme von Aktien, Obligationen usw.) in der Mittelflussrechnung zusammengefasst. Der Cash Flow dient einer Unternehmung vor allem für die Liquiditätsplanung.
Core-Satellite Ansatz Als Core-Satellite-Strategie bezeichnet man im Portfoliomanagement die Aufteilung eines Portfolios auf eine breit diversifivizierte Kerninvestition ("Core"), die eine  Grundrendite mit ausreichender Sicherheit bieten soll, und mehrere kleinere Einzelinvestitionen ("Satellite") mit höherem Risiko und Renditepotenzial, die zur Renditesteigerung angehängt werden.
Corporate Governance Gesamtheit aller Massnahmen, Mittel und Mechanismen, welche in der Lage sind, die Auswirkungen der vorhandenen Zielkonflikte zwischen den Anspruchsgruppen einer Unternehmung zu minimieren und somit beizutragen, den Investoren zu einer risikoadäquaten Rendite auf ihrem investierten Kapital zu verhelfen.
Deckungsgrad Unter dem Deckungsgrad ist das Verhältnis zwischen dem vorhandenen Vermögen und dem auf Grund des gewählten Finanzierungsverfahrens berechneten Deckungskapital zu verstehen.
Deckungskapital Das Deckungskapital ist die Differenz aus dem Barwert der künftigen Leistungen (Geldströme, die einmal ausbezahlt werden) und dem Barwert der künftigen Beiträge (Geldströme, die einmal einbezahlt werden).
Beispiel:
Kapitalbedarf der Altersrenten: 
Barwert der Altersrenten 
Kapitalbedarf der zukünftige Beiträge: 
Barwert der Beiträge 
Differenz  = Deckungskapital
Derivative Ein Derivat ist ein von einem zu Grunde liegenden Finanzinstrument abgeleiteter Vertrag, zum Beispiel ein Kauf- oder Verkaufsrecht auf einen im voraus bestimmten Basiswert. Als Basiswert für Termin- und Optionskontrakte dienen Aktien und Obligationen, Rohstoffe, Währungen, Indizes (z.B. der Swiss Market Index), Zinssätze oder Handelswaren. Ein wichtiges Element von Finanzderivaten ist die sogenannte Hebelwirkung (auch als Leverage bezeichnet): Das Eingehen von Options- oder Futures-Positionen erfordert nur einen Bruchteil des Kapitals, das zum Erwerb des zu Grunde liegenden Basiswertes nötig wäre. In der Regel sind die Kursbewegungen der Derivate aber überproportional zum Basiswert, und zwar in beide Richtungen nach oben und nach unten. Aus diesem Grund ist beim Einsatz von Derivaten grosse Vorsicht geboten.
Destinatär Versichertes Mitglied einer Personalvorsorgeeinrichtung
Diversifikation Im Geldanlagebereich wird von Diversifikation gesprochen, wenn möglichst in unterschiedliche Finanzanlagen (Anlagekategorien wie Aktien, Obligationen, Immobilien, Alternative Anlagen) investiert wird, um auf diese Weise das Risiko zu reduzieren.
Dividende   Der bei einer Aktiengesellschaft je Aktie ausbezahlte Anteil am Reingewinn. Die Festsetzung der Dividende erfolgt durch die Generalversammlung auf Antrag des Verwaltungsrates.
DJ EURO Stoxx 50   Europäischer Aktienindex, der die Wertentwicklung der 50 wichtigsten und umsatzstärksten Aktien der Eurozone abbildet. Er wird als Kurs- und Perfomance-Index in Euro und in US-Dollar berechnet.
DJ  Stoxx 50   Dieser bildet die Entwicklung von Unternehmen aus 17 europäischen Ländern ab, auch z.B. aus der Schweiz und Grossbritannien, die nicht Teil der Eurozone sind.
Dow-Jones-Index Massgebender Aktienindex der USA. Der Dow-Jones-Industrieindex enthält nur 30 Titel; trotztdem widerspiegelt er den allgemeinen Börsentrend sehr zuverlässig. Der grösste Vorteil des Dow-Jones liegt in seiner Vergleichbarkeit über längere Zeit.
Effekten Wertpapiere (Aktien, Partizipationsscheine, Obligationen, usw.) die vertretbar (fungibel) sind, da sie in grösserer Zahl und gleicher Art ausgegeben werden; sie eignen sich daher besonders für den Börsenhandel.
Eigenmietwert Hypothetisches Einkommen aus einer eigenen Liegenschaft, das der Einkommenssteuer unterliegt.
Emissionsmakt (Primärmarkt) Finanzmarkt für die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren (Emission) und deren Verkauf (Placement).
Emittent Unternehmen oder Institution, das die Wertpapiere ausstellt. 
Ertragswert Aufgrund des gegenwärtigen oder künftigen Ertrages errechneter Wert einer Sache, im Unterschied zum Kurs- oder Verkehrswert.
Festgeld Auf Termin zinstragend angelegtes Guthaben. Das Geschäft wickelt sich ausschliesslich zwischen dem Gläubiger (z.B. LUPK) und dem Schuldner (Drittpartei z.B. eine Bank) ab und ist während der Vertragsdauer statisch. D.h. es findet kein Handel mit Festgeldern statt (im Gegensatz zu Obligationen, welche über die Börse veräussert werden können).
Finanzielle Mittel Die finanziellen Mittel einer Vorsorgeeinrichtung sind Werte, über die sie kurz-, mittel-, und langfristig verfügen kann. Diese Werte figurieren unter den Rubriken der Aktiven der Bilanz. Um die tatsächliche finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtung zu kennen, muss man auch die Passiven der Bilanz berücksichtigen, unter denen die Schulden, die Verpflichtungen und das freie Kapital einzeln figurieren.
Flüssige Mittel Dieser Begriff umfasst Bargeld sowie Kontoguthaben bei Finanzinstituten.
Freizügigkeitsleistung Siehe unter "Austrittsleistung"
Freizügigkeitspolice Mit einer Freizügigkeitsleistung als Einmaleinlage errichtete, prämienfreie Versicherung bei einer Versicherungsgesellschaft oder beim Pool Schweiz. Lebensversicherungsgesellschaften. Rückkauf nur bei Einbringung in eine Personalvorsorge-Einrichtung möglich, bzw. in  gesetzlich zugelassenen Fällen.
Freizügigkeitsstiftung Einrichtung der Bank mit dem Zweck, das durch Freizügigkeit anfallende Vorsorgekapital steuerfrei zu günstigen Bedingungen anzulegen und zu verwalten.
Fürsorgefonds, Hilfsfonds,
Wohlfahrtsfonds,
Unterstützungsfonds,
Sparfonds, Risikofonds
  
Früher oft als Bezeichnungen für Vorsorgeeinrichtungen verwendet. Heute versteht man darunter meistens spezielle Abteilungen, auch innerhalb einer bestehenden Institution, die in der Regel nicht reglementiert sind. Sie haben verschiedene Zweckbestimmungen und sehen häufig freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch vor.
Future   Future (oder Terminkontrakt) ist eine zum voraus verbindliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien über einen genau bestimmten Vertragsgegenstand (Basiswert), welcher zu einem fixierten Zeitpunkt, in bestimmter Menge zu einem konkreten, bereits bei Vertragsabschluss bestimmten Preis, gehandelt wird.
Gemeinschaftsstiftung Eine Gemeinschaftsstiftung ist eine Stiftung für verschiedene Unternehmungen, die durch eine bestimmte Gemeinsamkeit miteinander verbunden sind und die ihren Arbeitnehmern eine einheitliche Vorsorge bieten möchten. Das typische Merkmal dieser Stiftung ist, dass die Organisation, der Versicherungsplan und die Rechnungsführung einheitlich geregelt sind.
Geschiedene Ehegatten Hinterlässt die versicherte Person einen geschiedenen Ehegatten/eine geschiedene Ehegattin, so ist diese(r) in gewissen Fällen dem überlebenden Ehegatten/der überlebenden Ehegattin gleichgestellt. Die Leistungen dürfen jedoch zusammen mit den Leistungen der übrigen Versicherungen den im Scheidungsurteil zugesprochenen Anspruch nicht übersteigen.
Goldene Regel Bei der Goldenen Regel wird von der Annahme ausgegangen, dass die Geldentwertung im gleichen Verhältnis zunimmt wie die Verzinsung der Altersguthaben.
Halbinvalide Personen, die eine halbe Invalidenrente beziehen, weil ihre Erwerbsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen vermindert ist.
Halbwaise Kind, bei dem nur der Elternteil verstorben ist, der versichert war.
Hedge Fund Hedge Funds sind eine spezielle Art von Investmentfonds, die durch eine aktive Anlagestrategie gekennzeichnet sind. Sie bieten dadurch die Chance auf sehr hohe Renditen, sind aber dementsprechend auch mit hohen Risiken behaftet. Typisch für Hedge Funds sind der Einsatz von Derivaten und Leerverkäufen. Ziel eines Hedge Fund ist eine konstante positive Rendite zu erzielen, unabhängig wie die Finanzmärkte verlaufen.
Hinterlassene,
Hinterbliebene
Personen, die beim Tod der versicherten Person (Aktive oder Pensionierte) Anspruch auf eine Leistung der Vorsorgeeinrichtung haben, grundsätzlich weil der/die Verstorbene für deren Lebensunterhalt ganz oder zu einem wesentlichen Teil aufgekommen ist. Umfasst Witwe, Witwer, geschiedene Ehefrau, Waisen.
Hypothek   Forderung, die durch ein im Grundbuch eingetragenes Pfandrecht an einem Grundstück sichergestellt ist. Arten dieser Grundpfandrechte sind in der Schweiz Grundpfandverschreibung und Schuldbrief.
Invalidenrentner/in Person, die aus gesundheitlichen Gründen arbeits- oder erwerbsunfähig geworden ist und deshalb von der Vorsorgeeinrichtung eine Rente bezieht.
Kapital Der Ausdruck "Kapital" bezieht sich auf die Passiven und zeigt, wie das unter den Aktiven figurierende Vermögen finanziert wurde. Man unterscheidet zwischen Eigenkapital (vom Besitzer oder von den Besitzern des Unternehmens eingebrachte Mittel) und Fremdkapital (Darlehen, Verpflichtungen, usw).
Kassenobligationen Je nach Bedarf laufend zur Ausgabe gelangende mittelfristige Schuldverschreibung der Banken, in runden Beträgen, meistens mit einer Laufzeit von drei bis acht Jahren.  
Kaufmännische Buchhaltung Jede Vorsorgeeinrichtung ist verpflichtet, eine kaufmännische Buchhaltung zu führen. Für jedes Rechnungsjahr ist eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung zu erstellen sowie die Bilanz am Ende des Rechnungsjahres. Die kaufmännische Buchhaltung muss alle finanziellen Operationen, welche Auswirkung auf die Einnahmen- und Ausgabenrechnung (Betriebsrechnung) oder auf die Bilanz der Vorsorgeeinrichtung haben, registrieren.
Kollektive Anlageltung Kollektive Anlagen sind gemeinschaftlich angelegte Vermögensteile verschiedener Anleger. Die wichtigsten Formen sind: Anlagefonds, bankinterne Sondervermögen, Investmentgesellschaften, Risikokapitalgesellschaften und Anlagestiftungen.
Koordinationsabzug   Der Koordinationsabzug entspricht der Differenz zwischen dem AHV-pflichtigen und dem versicherten Jahreslohn. Mit diesem Abzug wird berücksichtigt, dass bereits ein Teil des Verdienstes durch die AHV-Leistungen versichert ist.
Koordinierter Lohn Seit dem Inkrafttreten des BVG: Bezeichnung jenes Lohnanteils, welcher für das BVG berücksichtigt wird.
Kotierung Mit der Kotierung wird ein Wertpapier zum Handel an der Börse zugelassen und erscheint im amtlichen Kursblatt. Die Kotierung ist an Bedingungen geknüpft. So werden nur Aktien und Obligationen von Unternehmungen oder öffentlich-rechtlichen Körperschaften kotiert, die öffentlich Rechnung ablegen und einen gedruckten Geschäftsbericht publizieren.
Kursindex Index, der nicht um Dividenenzahlungen und Kapitalveränderungen bzw. Zinszahlungen bereinigt wird. Somit gibt ein Kursindex die reine Kursentwicklung eines bestimmten Portfolios von Aktien oder Rentenpapieren wieder (vgl. Performance Index).
Leerverkauf Verkauf von Finanzinstrumenten oder Waren auf Termin, die der Verkäufer noch nicht besitzt. Ziel des Verkäufers ist es, sich bis zur Lieferung billiger eindecken zu können.
Leistungsprimat Wir sprechen von einer Vorsorgeeinrichtung mit Leistungsprimat, wenn die Art und Höhe der Vorsorgeleistungen im Reglement festgelegt ist (in festen Frankenbeträgen oder in Prozenten einer Bezugsgrösse) und daraus individuell oder kollektiv die Höhe der Beiträge ermittelt wird.
Lombardgeschäft Kreditgewährung gegen Verpfändung beweglicher, leicht verkäuflicher Sachen (Waren oder Wertpapiere).
Long Position Kaufposition in börsenmässig gehandelten Vermögenswerten, welche noch nicht durch eine entgegengesetzte Position glattgestellt worden ist. Gegenteil: Short-Position.
LSV Lastschriftenverfahren: Einzug von periodisch wiederkehrenden Forderungen (z.B.: Darlehenszins, Rechnungen). Die Lastschriftdaten werden vom Zahlungsempfänger in elektronischer Form dem Rechenzentrum der Banken eingereicht. Die Begleichung der Rechnung erfolgt automatisch aufgrund einer vom Schuldner einmalig unterzeichneten Einzugsermächtigung (bargeldloser Zahlungsverkehr).
Meldepflicht Pflicht der versicherten Person, der Kasse unaufgefordert alle Änderungen zu melden, die für die Anwendung des Reglements erforderlich sind: Änderung des Zivilstandes, der Familienverhältnisse, der Unterhaltspflicht. Ferner für Invalide: Pflicht, bei der IV eine Rente geltend zu machen und den IV-Entscheid mitzuteilen, sich regelmässig ärztlichen Kontrollen zu unterziehen, usw.
Mindestrente Garantierte Mindestrente für eine versicherte Person (Beispiel AHV/IV)
Nikkei 225 Asiens bedeutendster Aktienindex. Es handelt sich dabei um einen Kursindex, der die 225 kapitalgrössten Unternehmungen von Japan beinhaltet.
Obligationen Als Wertpapier ausgestaltete Schuldverpflichtung mit festem oder variablem (indexierten) Zinssatz und gegebener Laufzeit (fester Fälligkeit). Die häufigsten Formen in der Schweiz sind die Anleihensobligationen (für institutionelle und private Anleger) mit Laufzeiten bis zu 30 Jahren, die mit erfolgter Kotierung börsengängig sind, und die von den Banken laufend ausgegebenen, an der Börse nicht handelbaren Kassenobligationen (für private Anleger) zwischen 3 und 8 Jahren.
Option Vereinbarung, die einem Vertragspartner das einseitige Recht einräumt, eine im voraus bestimmte Menge einer Ware oder eines Wertes zu einem bestimmten Preis innerhalb eines definierten Zeitraums zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).
Optionsanleihe Anleihensobligation mit Optionsschein. Der Optionsschein kann vom Titel (der Obligation) getrennt und während einer bestimmten Frist zu einem im voraus festgelegten Preis - je nach den Anteilsbedingungen - in Aktien oder Partizipationsscheine umgetauscht werden.
Paritätisches Organ Im Rahmen der obligatorischen Vorsorge aus derselben Anzahl Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern/-vertreterinnen zusammengesetztes Organ.
Partizipationsschein Beteiligungspapier mit Vermögensrechten. Im Gegensatz zur Aktie hat der Inhaber des Partizipationsscheins kein Stimmrecht.
Passiven   Die auf der rechten Seite der Bilanz aufgeführten Posten, d.h. die Verbindlichkeiten und das Eigenkapital.
Pensionskasse Ursprünglich wurde darunter eine Institution verstanden, welche wiederkehrende Leistungen, das heisst Pensionen (Renten) ausrichtet. Heute wird der Ausdruck in der Umgangssprache oft auch für Kassen mit Kapitalleistungen verwendet.
Personal-
Vorsorgestiftung
 
Stiftungen sind häufig bei Unternehmungen anzutreffen, deren Vorsorge sich auf das firmeneigene Personal beschränkt. Solche Stiftungen werden auch oft einfache oder gewöhnliche Stiftungen genannt, um sie von den übrigen Stiftungen abgrenzen zu können.
Perennität Wir sprechen von Perennität wenn gewährleistet ist, dass bei den Beitrag zahlenden Versicherten die Abgänge in Zukunft grundsätzlich durch Neueingänge ersetzt werden.
Performance Ergebnis, Rendite, Wertentwicklung eines Portefeuilles
Performanceindex Index, der um Dividenden und Kapitalveränderungen bzw. Zinszahlungen bereinigt wird. Somit gibt ein Performanceindex die Kursentwicklung plus die Ausschüttungen wie Dividenden und sonstige Einnahmen aus dem Besitz von Aktien wieder (vgl. Kursindex).
Pfandrecht Zur Sicherung einer Forderung dienendes, beschränkt dingliches Recht an einer fremden Sache, das dem Gläubiger/der Gläubigerin die Befugnis gibt, sich im Falle der Nichtbefriedigung aus dem Erlös des Pfandes bezahlt zu machen.
Portefeuille Wertschriftenportefeuille: Das Wertschriftenportefeuille bildet die Gesamtheit der von einer Bank verwalteten Wertpapiere bzw. Wertschriftenanlagen eines einzelnen Kunden/einer einzelnen Kundin.
Private Equity Dieses Beteiligungskapital wird dem Kapitalnehmer von privaten oder institutionellen Investoren in Form von wirtschaftlichem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Mitteln zur Verfügung gestellt. Dabei wird auf die Stellung von Sicherheiten verzichtet. Bei den Kapitalnehmern handelt es sich in erster Linie um kleine und mittlere Unternehmen (vgl. Wagniskapital).
Protokolle Das schriftliche Festhalten von Entscheidungen (der Vorsorgeeinrichtung).
Refinanzierung Aufnahme von Krediten durch Banken, um damit selbst Kredite zu gewähren, z.B.: Refinanzierung bei der Notenbank (Rückdiskontierung), Refinanzierung am Euromarkt.
Reglement einer Vorsorgeeinrichtung Das Reglement beschreibt die gesamte Vorsorgetätigkeit oder einen Teil davon. Das Reglement legt den Kreis der begünstigten Personen fest, die vorgesehenen Leistungen, die Rechte und Pflichten der begünstigten Personen und die Finanzierung der Leistungen.
Rendite In Prozenten des investierten Kapitals ausgedrückter Ertrag einer Kapitalanlage. Bei Aktien und Obligationen ergibt sich die Rendite aus dem Verhältnis des Kurserfolges einer bestimmten Zeitperiode plus Dividende bzw. Nominalzins zum Börsenkurs. Bei Wertpapieren spricht man von einer Bruttorendite vor und von einer Nettorendite nach Abzug der Quellensteuer, Gebühren, etc.
Rentner/Rentnerin Person, die irgend eine Rente bezieht (eidgenössische Versicherung, berufliche Vorsorge, private Rentenverträge, usw.). Zurückgetretene, Invalide, überlebende Ehegatten, Waisen sowie allenfalls andere Berechtigte gehören dem Bestand der Rentner/-innen an.
Rentnerverhältnis Das Rentnerverhältnis entspricht dem Verhältnis zwischen der Zahl der aktiven Versicherten und der Zahl der Rentenbezüger/-innen (Alters-, Invaliden- und Witwenrenten ohne Kinderrenten). Der Begriff wird auch im umgekehrten Sinn verwendet.
Reserven, stille In der Bilanz nicht sichtbare Reserven, z.B. Differenz zwischen dem niedrigeren Buchwert und dem höheren Verkehrs- oder Marktwert gewisser Aktien.
Revisionsbericht Die Kontrollstelle oder die Revisionsgesellschaft erstellt einen "Revisionsbericht", bzw. "Erläuterungsbericht". Dieser Bericht kommentiert die Posten der Bilanz und der Betriebsrechnung und gibt detailliert Auskunft über die im Laufe der Revision gemachten Feststellungen.
Rückstellungen   Zulasten der Erfolgsrechnung in der Bilanz gebildete Passivposten zur Deckung künftiger Verpflichtungen oder voraussichtlicher Verluste. Rückstellungen werden in der Bilanz oft unter den sonstigen Passiven verbucht.
Sachwert Wertbeständige Kapitalanlage, die Schutz gegen die Geldentwertung bietet. Sachwerte sind neben Grundstücken und Liegenschaften auch Rohstoffe, Edelmetalle sowie Aktien von Unternehmen, deren Aktiven überwiegend aus Sachwerten (Liegenschaften, Waren) bestehen. Liegenschaften stellen einen klassischen Sachwert dar, indem sie auf dem Produktionsfaktor Boden beruhen, der als einziger nicht vermehrbar ist.
Sammelstiftung Einer Sammelstiftung können sich beliebige Unternehmungen (meist kleinere Firmen) anschliessen, die aus administrativen Gründen keine eigene Stiftung errichten wollen. Für jede angeschlossene Unternehmung gilt ein eigenes Reglement, es besteht ein eigener Kassenvorstand und es wird getrennt Rechnung geführt.
Selbständige Anstalten Sie haben eine eigene Rechtspersönlichkeit und haften für ihre Verbindlichkeiten selbst. Diese Vorsorgeeinrichtung wird aus der allgemeinen Verwaltung des Gemeinwesens ausgegliedert.
Shareholder (Value) Shareholder: Teilhaber einer Aktiengesellschaft bzw. Inhaber einer Aktie oder einer Mehrzahl von Aktien.
Shareholder Value (Aktionärswert): Die Maximierung des Shareholder Value umfasst das Bestreben der für eine Gesellschaft verantwortlichen Führungskräfte, den Unternehmenswert für die Aktionäre kontinuierlich zu steigern bzw. zu maximieren.
Short Position Verkaufsposition in börsenmässig gehandelten Vermögenswerten, die noch nicht durch den Kauf einer entgegengesetzten Position glattgestellt worden ist. Ein Anleger hält eine Short-Position, wenn er sich im Anschluss an einen Leerverkauf zur Einhaltung seiner Verpflichtungen erst noch eindecken muss. Im Falle eines Optionskontrakts ist der Schreiber verpflichtet, die Basiswerte bei Zuteilung zu liefern (Call) bez. abzunehmen (Put). Gegenteil: Long-Position.
Sicherheitsfonds Er richtet Zuschüsse an jene Vorsorgeeinrichtungen aus, die eine ungünstige Altersstruktur aufweisen; er stellt ferner die gesetzlichen Leistungen von zahlungsunfähig gewordenen Vorsorgeeinrichtung sicher.
Stakeholder Wirtschaftliche, staatliche oder andere gesellschaftliche Gruppen (z.B. Aktionäre, Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Steuerbehörden), die ein Interesse an den Leistungen und am finanziellen Ergebnis eines Unternehmens geltend machen.
Strategie Unter (Anlage-) Strategie versteht man die Vermögensaufteilung des Portfolios nach Anlagekategorien (Flüssige Mittel, Geldmarkt, Obligationen, Aktien, Alternative Anlagen, Immobilien), Länder/Sektoren und Währungen. Als Ergebnis der Strategie erhält man aus Sicht des Anlegers einen nutzenoptimalen Anlage-Mix, welcher die Anlageziele und die Risikofähigkeit bzw. Risikobereitschaft des Anlegers berücksichtigt.
Strategiemandate Strategiemandate werden an Finanzinstitute erteilt. Diese verfolgen das Ziel, unter einer vorgegebenen Strategie eine bestimmte Zielperformance zu erreichen.
Stukturiertes Produkt Kombination von zwei oder mehreren Finanzinstrumenten - wobei mindestens eines davon ein Derivat sein muss -, die zusammengefasst ein neues Anlageprodukt bilden.
Swiss Bond Index (SBI) Der bekannteste Obligationen-Index der Schweiz. Der SBI widerspiegelt die Preisentwicklung der in Schweizer Franken (CHF) denominierten Anleihen, welche an der SWX kotiert sind und die Aufnahmekriterien erfüllen. Er wird von der SWX Swiss Exchange berechnet und publiziert.
Swiss Market Index (SMI) Auf der Basis der 20 höchstkapitalisierten schweizerischen Aktien berechneter Aktienindex. Der SMI wurde erstmals am 30. Juni 1988 berechnet. Es handelt sich beim SMI um einen Kursindex.
Swiss Performance (SPI) Umfassendster schweizerischer Aktienindex, der alle an der Schweizer Börse kotierten inländischen Unternehmen abdeckt, entsprechend ihrer Kapitalisierung gewichtet und dividendenkorrigiert (Performanceindex) ist und sich daher gut als Benchmark für Performancevergleiche eignet.
S&P 500 Der S&P 500 (Standard & Poors's 500) ist ein Aktienindex, der die Aktien von 500 der grössten, börsenkotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst. Der S&P 500 ist nach der Marktkapitalisierung gewichtet und gehört zu den meistbeachteten Aktienindizes der Welt. Beim klassischen S&P 500 handelt es sich um einen Kursindex. Es gibt jedoch auch den so genannten S&P 500 Total Return Index. Bei diesem handelt es sich - wie der Name schon sagt - um einen Performanceindex.
Taggeld aus der IV Dieses wird während der Eingliederungsmassnahmen und auch während einer beruflichen Ausbildung gewährt, sofern der Versicherte nicht arbeiten kann, weil er einen Invaliditätsgrad von 50% aufweist.
Taggeld aus dem UVG Dieses wird nach einem Unfall ausbezahlt. Es beträgt 80% des versicherten Lohnes, höchstens aber Fr. 106'800.-- und wird ab dem 3. Tag bis zur Konsolidation mit einer Invalidenrente entrichtet. Dieses Taggeld wird von der SUVA (Eidg. Unfallversicherungsanstalt) oder von einer konzessionierten Versicherungsgesellschaft ausbezahlt. Kein Taggeld wird entrichtet, falls der Versicherte ein gleichwertiges Taggeld der IV erhält.
Technischer Gewinn oder Verlust Dieser entsteht, wenn die getroffene Annahme nicht dem tatsächlichen Verlauf entspricht.
Teilinvalide Personen, die aus gesundheitlichen Gründen teilerwerbsunfähig geworden sind und deshalb eine Teilrente beziehen. Im Sinne der IV Teilinvalide können vollzeitig arbeiten, aber einen niedrigeren Lohn als früher beziehen.
Transitorische Aktiven Posten der Rechnungsabgrenzung; anteilsmässige Aktivierung von Ausgaben, die im abgelaufenen Geschäftsjahr bezahlt wurden, jedoch das neue Geschäftsjahr betreffen, oder von Erträgen, die dem alten Geschäftsjahr gutzuschreiben sind, jedoch erst in der neuen Rechnungsperiode eingehen.
Transitorische Passiven Posten der Rechnungsabgrenzung; anteilsmässige Buchung von Erträgen, die bereits in der alten Rechnungsperiode eingingen, jedoch erst das folgende Geschäftsjahr betreffen, oder von Ausgaben, die erst in der neuen Rechnungsperiode bezahlt werden, jedoch das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen.
Übergangsgeneration Versicherte einer Vorsorgeeinrichtung, die bei einer Änderung des Reglements versichert sind. Ihre Rechte und Pflichten werden in sogenannten "Übergangsbestimmungen" des Reglements oder eines Nachtrages geregelt.
Übergang von Nutzen und Schaden Mit diesem Termin wird festgelegt, an welchem Tag das Vertragsobjekt dem Käufer/der Käuferin zur Verfügung steht, bzw. das Risiko für das Vertragsobjekt vom Verkäufer an den Käufer/die Käuferin übergeht.
Überlebende Ehegatten   Ehegatte/Ehegattin einer verstorbenen versicherten Person (aktiv oder pensioniert). Dieser Ausdruck wird verwendet, wenn Witwer und Witwen unter den gleichen Bedingungen eine Hinterlassenenleistung beanspruchen können. Sind die reglementarischen Bedingungen erfüllt, so bezieht der überlebende Ehegatte/die überlebende Ehegattin die Rente bis zum Tod oder allenfalls bis zu einer Wiederverheiratung.
Umlageverfahren Beim Umlageverfahren wird der jährliche Beitrag periodisch so festgelegt, dass auch die in der entsprechenden Periode anfallenden Vorsorgeleistungen erbracht werden können. Weder die laufenden noch die anwartschaftlichen Ansprüche sind somit durch ein entsprechendes Deckungskapital sichergestellt.
Umwandlungssatz Der Umwandlungssatz ist der Prozentsatz, mit dem beim Rücktrittsalter das Altersguthaben in eine Altersrente umgewandelt wird. Er sollte dem Kehrwert des Leistungsbarwertes im entsprechenden Rücktrittsalter entsprechen und wird in Prozenten angegeben.
Vermögen In der buchhalterischen Terminologie bedeutet der Ausdruck "Vermögen" die Werte, über die das Unternehmen oder die betroffene Vorsorgeeinrichtung verfügen kann, und die in Bezug auf ihre Verfügbarkeitstermine bewertbar sind. Als Vermögen können nur Aktivposten der Bilanz bezeichnet werden.
Versicherungsgericht Jeder Kanton bezeichnet als kantonale Instanz ein Gericht, das über Streitigkeiten entscheidet, die sich aus einem Vorsorgeverhältnis ergeben. Luzern: Kantonales Verwaltungsgericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, 6002 Luzern.
Versicherungskasse Häufiger Name einer Vorsorgeeinrichtung des Bundes, eines Kantons oder einer Gemeinde.
Vollständige, unvollständige Dauer In der AHV gebräuchliche Begriffe, die bei Pensionskassen nur dann zu verwenden sind, wenn für maximale Leistungen eine Mindestdauer vorgeschrieben ist.
Vorsorgegrad Der Vorsorgegrad entspricht dem Verhältnis zwischen dem Rententotal der ersten und zweiten Säule und dem Bruttolohn. Der Vorsorgegrad kann individuell oder für ein bestimmtes Kollektiv ermittelt werden.
Wagniskapital 
(Venture Capital)
  
Wagniskapital bedeutet zugleich Risikokapital, Gründungskapital oder Startkapital. Es handelt sich um Eigenmittel, im allgmeinen Aktienkapital, die von Privatpersonen oder Finanzinstitutionen in Partnerschaft mit den Initiatoren eines Projektes oder den Gründern eines Unternehmens in den Aufbau, die Gründung oder die Entwicklung eines Unternehmens eingebracht werden. Diese Vorgehensweise betrifft nur Projekte mit hohem Wachstumspotential und hoher Wertschöpfung.
Waise Kind einer verstorbenen versicherten Person (aktiv oder pensioniert), das infolge Tod der versicherten Person Anspruch auf eine Rente hat. Der Anspruch besteht, solange die reglementarischen Bestimmungen erfüllt sind. Dieser Begriff gilt auch für Kinder, wenn die verstorbene versicherte Person für ihren Lebensunterhalt aufkam.
Wertschwankungsreserven Die Wertschwankungsreserve bezweckt den Ausgleich von Wertveränderungen auf dem ganzen Anlagevermögen. Die Bestimmung der notwendigen Wertschwankungsreserven basiert auf finanzökonomischen Überlegungen und aktuellen Gegebenheiten (z.B. Kapitalmarktentwicklung, Asset Alocation, Anlagestrategie, Struktur und Entwicklung des Vorsorgekapitals und der technischen Rückstellungen, angestrebtes Renditeziel und Sicherheitsniveau).
Witwe/Witwer Ehegatte/Ehegattin einer verstorbenen versicherten Person.
Zinsgewinn oder -verlust Ein Zinsgewinn oder -verlust entsteht, wenn der technische Zinssatz und die Nettorendite auf den Anlagen unterschiedlich hoch sind.
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Zentralstrasse 7
6002 Luzern

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